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Josera Futtermittel für Kälber / Ratgeber / Kälberfütterung im Winter

Kälberfütterung im Winter

 

Kalte Witterung bedeutet eine Belastung für den Organismus eines Kalbes. Entsprechend ist der Erhaltungsbedarf bei Jungtieren im Winter deutlich höher als im Rest des Jahres.
Die richtige Tränke und das richtige Management sind in dieser Zeit deshalb entscheidend, um eine reibungslose Aufzucht und Entwicklung der Kälber zu ermöglichen.

JOSERA Kalb im Stall stehend

Inhaltsverzeichnis

Welche negativen Auswirkungen hat die kalte Jahreszeit für Kälber?

Ist die Nährstoffversorgung bei einem erhöhten Erhaltungsbedarf nicht ausreichend, wirkt sich dies negativ auf die täglichen Zunahmen der Kälber aus. Außerdem wird das Abwehrsystem geschwächt. Krankheitserreger können sich leichter ausbreiten und es besteht für das Kalb ein erhöhtes Risiko zu erkranken. So treten vermehrt Durchfallerkrankungen und Lungenentzündungen auf. Des Weiteren kann die physiologische Entwicklung des Kalbs gestört werden.

Welche Risiken bestehen für den Landwirt?

Dem Landwirt drohen so finanzielle Verluste. Neben verminderten Tageszunahmen und zusätzlichen Behandlungskosten sind hier auch Verluste aufgrund eines verzögerten Erstkalbealters sowie einer geringeren Milchleistung in der späteren Milchleistungsherde zu nennen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen den täglichen Zunahmen des Kalbes und der Milchleistung besteht.

So füttern Sie richtig!

In der Kälberfütterung sollte eine Anpassung an den Kältestress erfolgen. In der Regel wird der Milchaustauscher mit 140g/l Wasser dosiert. Sobald die Temperaturen unter 5 °C fallen, sollte die Dosierung auf 160g/ Liter Wasser erhöht und die Tränkemenge um etwa 20 % erhöht werden.

JOSERA Kälber im Kälberiglu bei der Fütterung

Gewicht und Volumen von Milchaustauscher

Gewicht und Volumen von Milchaustauscher darf nicht durcheinandergebracht werden. Das Pulver sollte mit einer Waage zur Kontrolle gewogen werden.

Checkliste für die Winterfütterung Ihrer Kälber

Um Verluste zu verhindern, sollten folgende Punkte beachtet werden:

✓ Innerhalb der ersten Lebensstunden sollte eine ausreichende Biestmilchversorgung sichergestellt werden. Das Kalb muss mindestens 3 Liter erhalten.

✓ Die Tränke-Temperatur muss beachtet werden! Diese sollte der Körpertemperatur des Kalbes entsprechen. Anderenfalls muss das Kalb während der Verdauung Energie aufwenden, um die Milch auf Körpertemperatur zu bringen.

✓ Die Energiekonzentration sollte durch einen geeigneten Milchaustauscher erhöht werden. Maßgeblich für eine optimale Energieaufnahme ist die richtige Balance zwischen Fett und Kohlenhydraten.

✓ Die Kälber sollten immer auf trocknem Einstreu stehen, um die Übertragung bakterieller Erreger zu reduzieren.

✓ Es sollte ausreichend Stroh vorhanden sein! Die Kälber können sich in einem tiefen Strohbett ein warmes Nest bauen, das sie vor Kälte schützt.

✓ Zugfreie Unterbringung! Sind Kälber kalter Zugluft ausgesetzt, führt das zu einem Wärmeverlust. Um die normale Körpertemperatur wieder herzustellen, benötigen sie zusätzliche Energie, die dann nicht mehr zum Wachstum zur Verfügung steht. Auch eine neblige und feuchte Luft führt zu Wärmeverlusten.

✓ Kälberdecken sollten für einen extra Wärmeschutz verwendet werden. Diese können bei Temperaturen unter 5 °C eingesetzt werden. Wichtig: Die Decken nach jedem Gebrauch waschen!

JOSERA Kalb im Kälberiglu stehend, Frau kümmert sich

Das empfiehlt JOSERA

Wir empfehlen für eine gute Nährstoffversorgung in den ersten Lebenswochen den Milchaustauscher JOSERA IgluVital. Bei Vollmilchfütterung ist eine Wirkstoffergänzung mit JOSERA VitalTrunk sinnvoll, um die Defizite an Vitaminen und Spurenelementen auszugleichen.

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